Morde und Gewalt prägten den gewerkschaftlichen Kampf um Arbeitnehmer:innenrechte. In den letzten Jahren hat sich die Situation verbessert, doch Drogenbanden und prekäre Arbeitsverhältnisse bleiben eine Herausforderung.
Mit der linken Regierung von Gustavo Petro, die sich als „Regierung des Wandels“ versteht, hat sich auch die Rolle der Gewerkschaften verändert. Die CUT, lange in Opposition zur Politik, unterstützt nun Reformen in Bildung, Gesundheit und Arbeitsrechten. Doch der Widerstand im konservativ geprägten Parlament ist groß, und viele Forderungen – etwa nach besseren Anstellungsverhältnissen im öffentlichen Dienst – sind bisher unerfüllt geblieben.
Fabio Arias, Vorsitzender der CUT, spricht über den schwierigen Balanceakt zwischen politischer Nähe zur Regierung und der Wahrung gewerkschaftlicher Unabhängigkeit, über Erfolge, Rückschläge und die Frage, ob Kolumbien die Freihandelsverträge mit den USA und der EU neu verhandeln sollte.
Mehr darüber im Originalartikel der A&W